Karaman bezeichnet

Karaman.

Karaman.

die Stadt Karaman in der Türkei, siehe Karaman (Stadt)
die türkische Provinz Karaman, siehe Karaman (Provinz)
das fast verlassene Dorf in der türkischen Provinz Mardin, siehe Karaman (Kızıltepe)
den Ort Karaman in Nordzypern
das mittelalterliche Beylik (Fürstentum), siehe Karaman (Beylik)
einen Fluss in Russland, siehe Großer Karaman
einen Fluss in Russland, siehe Kleiner Karaman
ein kühler Morgenwind in Indien, siehe Karaman (Wind)

Karaman ist der Familienname folgender Personen:

Alexander Akimowitsch Karaman (&* 1956), moldauischer Politiker
Antun Matiašević Karaman († 1721), Autor südslawischer geistlicher Lieder
Božana Karaman (&* 1943), jugoslawische Zoologin
Gordan Karaman (&* 1938), jugoslawischer Höhlenforscher und Zoologe
Hayrettin Karaman (&* 1934), türkischer islamischer Theologe, Journalist und Schriftsteller
Hikmet Karaman (&* 1960), türkischer Fußballspieler
Igor Karaman (&* 1927), jugoslawischer Historiker
İlkan Karaman (&* 1990), türkischer Basketballspieler
Immo Karaman (&* 1972), deutscher Theaterregisseur
Kenan Karaman (&* 1994), deutsch-türkischer Fußballspieler
Ljubo Karaman (1887–1971), jugoslawischer Kunsthistoriker
Matej Karaman (1700–1771), dalmatinischer Schriftsteller
Mladen Karaman (&* 1937), serbischer Biologe
Seddar Karaman (&* 1994), türkischer Fußballspieler
Stanko Karaman (1889–1959), jugoslawischer Höhlenforscher und Zoologe
Ünal Karaman (&* 1966), türkischer Fußballspieler
Zora Karaman (1907–1974), jugoslawische Entomologin

Während der oströmischen Herrschaft galt die Stadt als wichtige Garnisonsstadt gegen die islamischen Expansionszüge. 1165 eroberten die Seldschuken die Stadt, die ihnen durch den Dritten Kreuzzug und die damit einhergehende kurze Phase des Königreich Kleinarmenien wieder entrissen wurde. 1211 wurde sie erneut eingenommen. Die Stadt wurde seitens Kılıç Arslan IV. den Karamaniden als Dank für ihre Expansionszüge überlassen. Die Stadt nahm zu Ehren dieser Dynastie den Namen Karaman an und wurde ab 1256 bis in das 14. Jahrhundert als Hauptstadt des Fürstentums genutzt. 1397 nahm der osmanische Sultan Bayezid I. die Stadt ein, wurde jedoch von Timurs Streitmacht so erheblich geschwächt, dass den Karamaniden die Rückeroberung gelang. 1466 wurde Larende von den Osmanen erobert und nach ein paar Jahren das Karamaniden-Beylik endgültig zerschlagen.[2] Nach der osmanischen Eroberung folgte eine Phase des ökonomischen Niederganges, die jedoch mit der Eroberung Zyperns seitens der Osmanen wieder endete, da Karaman günstig positioniert in der Nähe der Seidenstraße und nahe dem Hafen in Silifke lag.

1935 wurde die Stadt mit dem Bau eines Elektrizitätswerkes an das Stromnetz angeschlossen. Am 15. Juni 1989 wurde die Stadt, die vorher zur Provinz Konya gehörte, zur Hauptstadt der gleichnamigen neuen Provinz des Landes.

Die Walderholungsstätte von Gökçe, die Maraspoli-Höhle, die Zitadelle von Karaman, Ermenek (Firan) und Mennan, die Medressen von Hatuniye, Emir Musa und Ibrahim Bey mit Armenküchen und die Tol-Medresse, die großen Moscheen (Ulu Cami) von Gaferyad (Ermenek, Kâzımkarabekir) und Yollarbaşı (Ilisra), die Moscheen von Hacı Beyler, Aktekke (Valide Sultan), Arapzade, Pascha, Dikbasan (Fasih), Akçaşehir, Sipas und Mimar Emir Rüstem Pascha, die Yunus Emre-Moschee und das Derwischkloster, kleine Moschee von Şeyh Çelebi und Akça Mescit, die Armenküche und Türbe von Karamanoğlu, die Bıçakçı-Brücke und die Ala-Brücke, der Brunnen mit sieben Röhren, das Karaman-Museum, Can Hasan Höyük-Zentrum – Alçatıköyü, Binbirkilise am Karadağ mit den Zentren Madenşehir und Üçkuyu.

Die Karamaniden erweiterten ihr Gebiet, indem sie die Festungen von Ermenek, Mut, Gülnar und Silifke eroberten. Als eine Belohnung für diese Expansion von seldschukischem Land, gab Sultan Kılıç Arslan IV. die Stadt Larende, die jetzt zu Ehren der Dynastie Karaman hieß, den Karamaniden. In der Zwischenzeit wurde der Bruder Karaman Beys Bunsuz ein Leibwächter (Candar) von Kılıç Arslan IV. Ihre Macht stieg als ein Ergebnis der Vereinigung der türkischen Stämme in den bergischen Regionen Kilikiens mit den neuen türkischen Elementen, die von Kai Kobad I. in die Region gebracht wurden.

Die guten Beziehungen zwischen den Seldschuken und den Karamaniden hielten nicht lange an. Die Seldschuken verloren gegen die mongolischen Ilchane 1243 in der Schlacht vom Köse Dağ. Somit wurden die Rum-Seldschuken zu Vasallen der Ilchane und bekamen einen ilchanischen Wesir zu Seite gestellt. In 1261 marschierten Karaman Bey und seine zwei Brüder Zeynül-Hac und Bunsuz unter dem Vorwand Sultan Kai Kaus II., der wegen einer Intrige seines Wesirs Pervane nach Konstantinopel fliehen musste, zu helfen mit 20.000 Männern auf die Hauptstadt der Seldschuken Konya zu. Eine vereinigte seldschukische und mongolische Armee geführt von Mu'in al-Din Suleyman besiegte die Karamaniden und nahm Karaman Beys zwei Brüder gefangen.

Nach dem Tod Karaman Beys in 1262 wurde sein älterer Sohn Şemseddin Mehmet I. neuer Führer der Dynastie. Er führte sofort Verhandlungen mit anderen turkmenischen Clans, um eine Armee gegen die Seldschuken aufzustellen. Während der Revolte des Hatıroğlu Şemseddin Bey 1276 gegen die mongolische Herrschaft über Anatolien, besiegten auch die Karamaniden einige mongolisch-seldschukische Armeen. Besonders in der Schlacht von Göksu 1277 erhielt die Zentralmacht der Seldschuken einen ernsten Schlag. Mehmed Bey nutzte den Vorteil und eroberte am 12. Mai Konya und setzte einen Thronerben namens Jimri, der sich als Sohn des Kai Kaus II. ausgab, ein. Aber am Ende wurde Mehmed im selben Jahr von seldschukischen und mongolischen Kräften besiegt und zusammen mit seinen Brüdern hingerichtet.

Trotz dieses Schlages weiteten die Karamaniden ihre Macht und ihren Einfluss aus, größtenteils von den Mamluken von Ägypten unterstützt und das besonders während der Herrschaft Baibars’. Die Karamaniden eroberten Konya weitere zwei Male am Anfang des 14. Jahrhunderts, aber wurden beim ersten Mal von Amir Tschupan, dem ilchanidischen Gouverneur Anatoliens, und beim zweiten Mal von Amir Tschupans Sohn und Nachfolger Timurtasch besiegt. Eine Expansion der Karamanidenmacht zeigte sich nach dem Fall der Ilchane. Eine zweite Expansion fällt mit der Heirat des Karamaniden Alâeddin Ali Bey mit Nefise Sultan, der Tochter des osmanischen Sultans Murad I., und war der erste wichtige Kontakt zwischen diesen beiden Dynastien. Alâeddin Ali Bey wurde zu einem Damad der Osmanen.

Konflikte mit den Osmanen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tughra des Karamaniden Damad II. İbrahim Bey (1432).
Als die osmanische Macht Richtung Balkan expandierte, eroberte Aleaddin Ali Bey die osmanische Stadt Beyşehir. Es dauerte nicht lange bis die Osmanen reagierten und auf Konya, die Hauptstadt der Karamaniden, marschierten. Alâeddin Ali Bey wurde 1387 von seinem Schwiegervater besiegt. Es wurde ein Vertrag zwischen den beiden Reichen ausgehandelt und es herrschte bis zur Herrschaft Bayezids I. Frieden. 1396 nahm dann Alâeddin Ali Bey das osmanische Ankara ein, als Sultan Bayezid I. auf dem Balkan im Krieg war. Doch Alâeddin Ali Bey unterlag wieder den Osmanen und wurde seinem Schwager ausgehändigt, der ihn hinrichten ließ und seine Söhne als Geiseln am Hof in Bursa hielt.

Als Timur Richtung Anatolien expandierte und die Osmanen bei Ankara besiegte, gab er allen ehemaligen Fürsten ihre Ländereien zurück. Die Karamaniden erhielten die Herrschaft über Kayseri, Kırşehir und Sivrihisar. Neuer Herrscher wurde Mehmed Bey, der älteste Sohn des Aleaddin Ali Bey. Nachdem Bayezid I. 1403 starb, glitt das osmanische Reich in eine politische Krise. Während dieser Zeit wurde die osmanische Familie Opfer eines internen Streites. Dies war nicht nur eine Gelegenheit für die Karamaniden, sondern auch für alle anderen anatolischen Beyliks. Mehmed Bey versammelte eine Armee und marschierte 1413 auf Bursa. Er eroberte die Stadt und beschädigte sie. Dies sollte nicht die letzte Invasion der Karamaniden im osmanischen Land sein. Mehmed Bey aber wurde von Bayezid Pascha gefangen genommen und ins Gefängnis gesteckt. Er entschuldigte sich für seine Taten und wurde vom osmanischen Sultan begnadigt. Mehmed Bey starb aber 1423 bei der Verteidigung Antalyas gegen die Osmanen durch eine Kugel.

Ramazanoğlu Ali Bey eroberte Tarsus, während Mehmed Bey in Gefangenschaft war. Mustafa Bey, Sohn des Mehmed Bey, nahm die Stadt während eines Konflikts zwischen den Emiren von Damaskus und Ägypten wieder ein. Danach schickte der ägyptische Sultan eine Armee, um Tarsus von den Karamaniden zurückzuerobern. Die ägyptischen Mamluken beschädigten Konya nachdem sie die Karamaniden besiegt hatten und Mehmed Bey sich aus Konya zurückzog. Ramazanoğlu Ali Bey setzte ihm nach und nahm ihn gefangen. Entsprechend einem Abkommen zwischen den beiden Führern wurde Mehmed Bey für den Rest seines Lebens ins Exil nach Ägypten geschickt.

Während des Kreuzzuges von Warna gegen die Osmanen 1443–1444 marschierte der Karamanide İbrahim Bey nach Ankara und Kütahya und zerstörte beide Städte. Mittlerweile kehrte der osmanische Sultan Murad II. nach einem Sieg gegen die ungarischen Kreuzfahrer aus Rumelien zurück. Wie alle islamischen Emirate in Anatolien wurden die Karamaniden des Hochverrats beschuldigt. Von da an akzeptierte İbrahim Bey alle osmanischen Bedingungen. Das Beylik Karaman wurde schließlich endgültig 1468[2] von den Osmanen beseitigt, als die Macht der ägyptischen Verbündeten schwand. Karaman wurde zu einer osmanischen Provinz.

Flagge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Nach A. Cresques’ Catalan Atlas von 1375 bestand die Flagge der Karamaniden aus einem blauen sechseckigen Stern.[3] Die Flagge der Karamaniden kann mit dem Davidstern, dem jüdischen Symbol, das heute in der Flagge Israels benutzt wird, verwechselt werden. Im Mittelalter war der Stern auch ein islamisches Symbol und als Siegel Salomons unter den türkischen Beyliks in Anatolien sehr beliebt. Das Siegel wurde auch von den Osmanen zur Dekoration ihrer Moscheen benutzt, für ihre Münzen und für die persönlichen Flaggen der Paschas, einschließend Khair ad-Din Barbarossa benutzt. Ein anderer Staat, der das Siegel in der Flagge benutzte, waren die Candaroğlu.

Die Macht des Karamanidenstaates in Anatolien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Nach dem Buch Mesâlik-ül-Ebsâr von Schehâbeddin Ömer hatte die Karamanidenarmee 25.000 Reiter und 25.000 Sarazenen. Sie konnten sich auch auf einige turkmenische Stämme und deren Krieger verlassen.

Ihre ökonomischen Aktivitäten hingen meist von der Kontrolle der strategischen und kommerziellen Gebiete wie Konya und den Häfen von Lamos, Silifke, Anamur und Manavgat ab.

Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Die Karamaniden waren der erste Staat in Anatolien, der Türkisch zur Amtssprache erklärte. Dieser Erlass wurde nach der Eroberung Konyas 1277 und Beratungen im Diwan beschlossen.

Architektur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Von den Karamaniden sind bis heute 66 Moscheen, 8 Hamams, 2 Karawanserein und 3 Madrasan erhalten. Einige unter ihnen sind:

Hasbey Madrasa (1241)
Şerafettin Moschee (13. Jahrhundert)
İnce Minare (Dar-ül Hadis) Madrasa (1258–1279)
Hatuniye Madrasa
Liste der Herrscher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Nure Sufi Bey (Hauptstadt: Ereğli) (1250–1256)
Kerîmeddin Karaman Bey (Hauptstadt: Ermenek) (1256?–1261)
Şemseddin I. Mehmed Bey (1261–1277)
Güneri Bey (1283–1300)
Bedreddin Mahmud Bey (1300–1308)
Yahşı Han Bey (1308–1312) (Hauptstadt: Konya)
Bedreddin I. İbrahim Bey (1312–1333, 1348–1349)
Alâeddin Halil Mirza Bey (1333–1348)
Fahreddin Ahmed Bey (1349–1350)
Şemseddin Bey (1350–1351)
Hacı Sûfi Burhâneddin Musa Bey (Hauptstadt: Mut) (1351–1356)
Seyfeddin Süleyman Bey (1356–1357)
Damad I. Alâeddin Ali Bey (1357–1398)
Sultanzâde Nâsıreddin II. Mehmed Bey (Gıyâseddin)(1398–1399)
Damad Bengi II. Alâeddin Ali Bey (1418–1419, 1423–1424)
Damad II. İbrahim Bey (1424–1464)
Sultanzâde İshak Bey (1464)
Sultanzâde Pîr Ahmed Bey (1464–1469)
Kasım Bey (1469–1483)
Turgutoğlu Mahmud Bey (1483–1487)
Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Mehmet Fuat Köprülü: The Origins of the Ottoman Empire. State University of New York, 1992, ISBN 0-7914-0819-1, books.google.com Limitierte Vorschau (englisch)
Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Hochspringen ↑ Claude Cahen: Pre-Ottoman Turkey: a general survey of the material and spiritual culture and history c. 1071–1330, trans. J. Jones-Williams. Taplinger, New York 1968, S. 281–282.
Hochspringen ↑ Klaus Kreiser, Christoph K. Neumann: Kleine Geschichte der Türkei. Reclam, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-15-010678-5, S. 84
Hochspringen ↑ Catalan-Atlas

O okudu Ljubljana Üniversitesi ve bir lise öğretmeni olarak daha sonra Üsküp çalıştı.  Sırasında  Dünya Savaşı diye yaşamış Kragujevac 1945 o bir lise öğretmeni oldu, Split, 1950 yılından bu yana, küratör Belediye Müzesi Dubrovnik .

1953 o bir öğretim görevlisi olan Üsküp Üniversitesi . Orada doktora tezi ile 1955 yılında onu böcekleri . 1959 yılında Tarım ve Orman Fakültesi Orman Entomoloji 1964 Doçent, Üsküp Üniversitesi, olağanüstü idi.

Onlar Yugoslavya ve Avrupa, Afrika ve Orta Doğu'nun diğer bölgelerinde yürüttükleri soruşturmalarda böceklerin birçok yeni türü keşfetti.

Zora Karaman türlü Adını Melita Valesi (kanser), Niphargus zorae (bir mağara amphipodu ), myrmecophilus zorae (onun tarafından keşfedilen 1963 karınca kriket ) ve Euconnus karamanae (bir scydmaenidae ).

21 Şub 2017 - 10:33 - Yaşam --- Okunma



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